Linkenmühle

    1694
    Der Obrist Johann Levin von Grone Erbgelassener zu Holzhausen kauft von dem Regimentsquartiermeister Obristl. Jobst Hermann von Frohnhorst dessen adeliges Gut in Holzhausen für 3200 Thaler, er bezahlt auch die vorhanden Schulden, so an den Pastor Busse in Holzhausen 705 Thaler, Korporal Bödeker Hausberge 100 Thaler, den letzen Rest bezahlt er vor seiner Abreise zur Kompanie in Brabant.

    1695
    Die Frauen von Münchhausen und von May bewilligen den Verkauf des Gutes an Herrn von Grone, da ihre Söhne das verfallene und gänzlich verschuldete Gut ihres Bruders doch nicht übernehmen können. Das Gut besteht aus dem Wohnhause, Obst- und Küchengarten, der Wassermühle im Helserbruch, dem Mühlenkamp mit 23 Morgen, Gieskeneikskamp mit 6 Morgen, Harwisch mit 4 Morgen, kleiner Kamp beim Haus mit 2,5 Morgen, Wiese auf dem Mühlenkamp mit 2,5 Morgen, die Weide der Holzkamp mit 12 Morgen, dem Obst- und Küchengarten mit 3 Morgen sowie die in Hausberge belegene Burgmannstätte nebst Obst- und Küchengarten und ein Frauenstuhl in der Kirche zu Hausberge. Wilhelm Bernd von Frohnhorst und die hinterbliebenen Kinder seines Bruders schulden dem Christoph Ludolf von Münchhausen 300 Thaler. Dafür ist die Helserbrucher Mühle und 13 Morgen Land ihm verpfändet. Obrist von Grone hat beim Kauf der von Frohnhorstschen Güter diese und den Rest von 278 Thaler abgelöst.

    1810
    Der Oberst von Oheimb lässt sich im Helserbruch ein Begräbmis bauen. Die Steine kommen vom Harl bei Bückeburg.

    etwa 1813
    Pächter der Helserbrucher Mühle ist Karl Krückemeier. Er zahlt für die Mühle mit 22,5 Morgen Land und die Holzweide 85 Thaler und 4 Pfennige.

    1826
    Der Mühlenbaumeister Hupe von der Buhnmühle bei Möllbergen hat in die Helserbrucher Mühle einen neuen Mühlenstein eingebaut. Kosten 15 Thaler Gold.

    1835
    Bei der Wassermühle wird ein neues Wasserrad und ein neuer Schweinestall gebaut. Kosten: 76 Thaler, 33 Groschen, 4 Pfennige.

    1855
    Die Mühle im Helserbruch wird neu gebaut. Kosten: 2005 Thaler. Die Mühlensteine sind von Deutz. Kosten: 65 Thaler.Von 1834 bis 1854 war Büsching Pächer der Helserbrucher Mühle.

    1856
    Nacharbeiten an der Mühle. Kosten: 286 Thaler, 17 Groschen, 9 Pfennige.

    1857
    Die Helserbrucher Mühle hat jetzt Kühme in Pacht, zahlt jährlich 175 Thaler Pacht.

    1860
    In der Klagesache gegen den frühren Mühlenpächter Büsching mussten diesem 33 Thaler, 1 Groschen, 5 Pfennige ausgezahlt werden.

    1937
    Beantragt der Müller Conradt Kraymeyer zu Holzhausen I in seiner Bock-Windmühle einen Weizen- und einen Graupengang anzulegen.

    Quelle: Willi Schröder

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