Informationen zum Genehmigungsverfahren

    ACHTUNG! Aufgrund der Novellierung der Landesbauordnung NRW wird zum 28.12.2017 das freigestellte Verfahren gem. § 67 BauO NRW (alt) abgeschafft. Alle Vorhaben, die nach dem 28.12.2017 nicht fertiggestellt werden können, unterliegen somit der Prüfung im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren gem. § 68 BauO NRW.

    Ziel ist es, das Baugenehmigungsverfahren zügig, reibungslos und für die Bürger/innen verständlich durchzuführen.

    Die Abteilung Bauaufsicht steht Ihnen und Ihren Planverfasser/innen beratend zur Seite. Schon bei der Planung Ihres Bauvorhabens können Sie unseren Beratungsdienst nutzen.
    Rechtliche Vorgaben für Ihr Bauvorhaben können so frühzeitig besprochen und bei der Planung berücksichtigt werden.

    Was bedarf keiner Baugenehmigung?

    >> Genehmigungsfreie Vorhaben

    Was bedarf einer Baugenehmigung?

    Die Errichtung, bauliche Änderung, Nutzungsänderung, Abbruch und auch Werbeanlagen bedürfen nach § 63 LBauONRW einer Baugenehmigung, sofern sie nicht unter § 65 (genehmigungsfreie Vorhaben) fallen oder aufgrund ihrer Lage innerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes genehmigungsfrei sind.
    Nicht immer ist ein Planverfasser/in oder Architekt/in erforderlich, bei einfachen Vorhaben wie z.B. Carport, Abstellgebäude, Terrassenüberdachung können Bauherren/innen den Bauantrag selbst einreichen. Voraussetzung ist jedoch, dass die erforderlichen Bauvorlagen auch beigefügt sind.

    Das Baurecht unterscheidet dabei verschiedene Genehmigungsverfahren.

    Bauvoranfrage:

    Als Bauvoranfrage bezeichnet man im Baurecht eine verbindliche Entscheidung der Baugenehmigungsbehörde über Teilfragen eines Bauvorhabens in Vereinbarung mit dem öffentlichen Baurecht. Besonders häufig bezieht sie sich beispielsweise nur auf die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit.
    Der Vorteil gegenüber einen Bauantrag besteht für den Bauherren darin, dass mit diesem Instrument ohne die deutlich größeren Planungskosten, die ein Bauantrag mit sich brächte, die schwierigen Fragen der Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens vorab geprüft werden können und somit geklärt werden kann, ob sich der finanzielle Aufwand der Beibringung detaillierter Bauvorlagen überhaupt lohnt.

    Denkmalschutz:

    Handelt es sich bei einem Bauvorhaben um ein denkmalgeschütztes Gebäude, ist über die untere Denkmalbehörde eine Benehmensherstellung (Erlaubnis) vom LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) einzuholen

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