Stadt sucht Ehrenamtliche für Projekt "Familienpaten"

    In Porta Westfalica gibt es auf der einen Seite immer wieder Familien, die Hilfe und Unterstützung im Alltag benötigen und ihren Bedarf beim Jugendamt oder bei der städtischen Ehrenamtskoordinatorin äußern. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten und ihre Hilfe anbieten. 

    Melanie Linke, Koordinatorin für das Ehrenamt in der Stadt Porta Westfalica, kennt beide Seiten: „Immer wieder melden sich interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren und für andere einsetzen möchten. Mit einem Workshop, der Interessierte für die ehrenamtliche Tätigkeit als Familienpaten schult, möchten wir das Projekt Familienpaten starten und die Ehrenamtlichen mit den Hilfesuchenden zusammenbringen“.

    Gemeinsam mit Edda Heinrichsmeier-Roth, im Jugendamt der Stadt Porta Westfalica zuständig für den Bereich Frühe Hilfen, bereitet Melanie Linke eine entsprechende Schulung für Interessierte vor. Fragen wie „was ist bei der ehrenamtlichen Arbeit zu beachten? Was mache ich im Rahmen dieser Aufgabe? Bin ich versichert? Welche Menschen treffe ich dort? Wieviel Zeit nimmt es in Anspruch?“ sollen während der Schulung geklärt werden.

    Die Schulung für zukünftige Familienpaten findet statt am 13. und 14. August von 9:30-16 Uhr im Jugendzentrum "Jugi71", Zur Porta 71 in Porta Westfalica-Lerbeck. Es gilt die 3G-Regel. Durchgeführt wird die Schulung von Daniela Bertmann, Mitarbeiterin beim Kreis Lippe- Familienservice „Spross“.                                     .

    Die Ehrenamtlichen unterstützen nach der Schulung Familien mit kleinen und/oder mehreren Kindern in Porta Westfalica, teilweise haben die Familien auch Migrationsgeschichte. Besonders während der vergangenen Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie hatten viele Menschen keine Unterstützung im Alltag. Die eigene Verwandten leben vielleicht nicht vor Ort, Familien hatten wenig Möglichkeiten, Unterstützung zu bekommen bzw. wünschen sich diese nach der langen Zeit der Kontaktbeschränkungen. Konkret können Familienpaten die Familien zum Beispiel bei der Kinderbetreuung, bei Terminen oder als Gesprächspartner unterstützen.

    Der Einsatz und die Vermittlung von Paten und Betreuten wird eng durch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung begleitet. Damit können auch Fragen und Herausforderungen gemeinsam gelöst werden.

    Der Workshop wird gefördert durch das Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“.

    Interessierte melden sich bitte bei Frau Linke:
    0571/791289 oder 

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