Mahnwache zum Angriff auf das Asylbewerberheim in PW-Vennebeck

Für Samstag, den 24. Januar 2015, um 18:00 Uhr, ruft das Bündnis "Minden gegen Rechts" zur Mahnwache "Porta Westfalica – Pforte zur Weltoffenheit" auf dem Alten Marktplatz, Hauptstraße 35, in Hausberge auf 1. Unter dem Motto der Portaner Zivilgesellschaft „Gesicht zeigen für Demokratie und Toleranz in Porta Westfalica“ werden reden der Bürgermeister der Stadt Porta Westfalica Bernd Hedtmann, ein Vertreter vom "Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt", Micha Heitkamp vom Bündnis "Minden gegen Rechts" und Christiane und Hartmut Haselau vom Portaner Verein "Hilfe für Flüchtlinge".

Mit dieser Mahnwache wird der Angriff auf das Asylbewerberheim in PW-Vennebeck2 vom 17.1. aufs Schärfste verurteilt und ein Zeichen für die Willkommenskultur in Porta Westfalica, im Mühlenkreis und in Ostwestfalen gesetzt. 
Auch die Asylbewerber in Porta sind aus Angst aus ihrer Heimat geflohen und sollen hier in Minden-Lübbecke zur Ruhe kommen. 
Daher sind alle Bürger und Bürgerinnen, Parteien, Gewerkschaften, Vereine, Kirchengemeinden und Verbände aufgerufen, sich diesem Zeichen gegen rechte Gewalt durch Teilnahme an der Mahnwache anzuschließen.

Dabei sei hier an die Rede des damaligen Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Richard von Weizsäcker vom 8. Mai 1985 zum 40. Jahrestag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert, die in Stein gehauen an den Friedensmahnmalen in PW-Holzhausen zitiert ist:

Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass
gegen andere Menschen,
gegen Russen oder Amerikaner,
gegen Juden oder gegen Türken,
gegen Alternative oder gegen Konservative,
gegen Schwarz oder gegen Weiß.
Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.


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