Zum Auftakt begrüßten Quartiersmanagerin Jennifer Krumhus, die Integrationsbeauftragte der Stadt Porta Westfalica, Jasmin Flake, und die Bürgermeisterin Anke Grotjohann die Gäste. Danach wurde die neue Begegnungsbank eingeweiht. Im Vorfeld ist die Bank von Kindern der Kita Am Rottbrink bunt gestaltet und bemalt worden. Sie bekommt nun ihren festen Platz im Quartier.
An der Bank sind Speed-Dating-Karten angebracht, die den Einstieg in ein Gespräch erleichtern sollen. Frau Krumhus und Frau Grotjohann machten dabei direkt den Praxistest und zogen die ersten Speed-Dating-Karten.
„Netflix oder Kino?“ lautete eine der Fragen an die Bürgermeisterin. Ihre Antwort: Netflix. Und auf die Nachfrage, was denn gerne geschaut werde, ging es querbeet weiter – unter anderem zu „Bridgerton“. Auch bei der Frage „Auto oder Fahrrad?“ musste die Bürgermeisterin zunächst überlegen. Obwohl sie leidenschaftliche Fahrradfahrerin sei, sei sie berufsbedingt auf das Auto angewiesen. Dabei fahre sie ein E-Auto. Ein kleiner Einblick in persönliche Vorlieben, der zeigt, wie aus einem kurzen Impuls schnell ein echtes Gespräch entstehen kann.
Zusätzlich luden Gesprächswürfel auf den Tischen dazu ein, über die Thema Vielfalt, Begegnung, Respekt und Gemeinschaft ins Gespräch zu kommen.
Für das leibliche Wohl hatte der Ukrainische Verein liebevoll ein abwechslungsreiches Frühstück vorbereitet. Muffins, belegte Croissants, Sandwiches, Obst und Kaffee standen bereit und boten reichlich Gelegenheit, es sich gemeinsam an den Tischen gemütlich zu machen.
Lebendig wurde es bei den Auftritten von Golden Step. Zunächst zeigte die Frauengruppe verschiedene Tänze, anschließend waren die Kinder an der Reihe. Mit viel Freude und sichtbarem Spaß brachten sie Bewegung in den Vormittag und wurden dafür mit viel Applaus belohnt.
Auch musikalisch wurde die Vielfalt des Vormittags sichtbar und hörbar: Die Sängerin Vitalina Biguin sang deutsche und ukrainische Lieder. Mit „Atemlos“ von Helene Fischer war auch ein Lied dabei, bei dem viele im Publikum mitsingen konnten. Musik und Tänze sorgten für eine fröhliche Stimmung und begeisterten die Gäste.
Der Vormittag zeigte, dass Begegnung manchmal gar nicht viel braucht: einen gemeinsamen Tisch, gutes Essen, Musik, ein bisschen Neugier und einen Anlass, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Der „Tag der Begegnung“ wurde gemeinsam vom Quartier Lerbeck, Quartiersmanagerin Jennifer Krumhus und der Integrationsbeauftragten der Stadt Porta Westfalica, Jasmin Flake organisiert. Das Frühstück und die weiteren Angebote wurden durch Fördermittel ermöglicht.
In den kommenden Wochen hält finden noch weitere Veranstaltungen im AWO-Begegnungszentrum statt, wie ein Flohmarkt am 7. November.
