Heimat-Zeugnis

    Hier steht die Schaffung und Bewahrung von in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägender Bauwerke, Gebäude oder entsprechender Orte in der freien Natur im Fokus. Wenn Bauwerke und Orte sprechen könnten, welche Geschichten würden sie wohl erzählen? Auch wenn Denkmäler und andere historische oder lokal prägende Gebiete sich nicht verbal mitteilen können, so können sie doch noch Erfahrungen ermöglichen, die uns helfen, die Geschichte des Landes und unserer eigenen Gemeinde besser zu verstehen. Damit diese „Zeugen“ unserer Heimat nicht verstummen, will die Landesregierung Nordrhein-Westfalen mithilfe des „Heimat-Zeugnisses“ diejenigen unterstützen, die sich um derartige Bauwerke und andere Zeugen der Zeit kümmern und diejenigen, die die dazugehörige Geschichte oder Tradition in zeitgemäßer und interessanter Form aufarbeiten und präsentieren.

    • Antragsberechtigt sind:
      • Gemeinden und
      • Gemeindeverbände sowie
      • private und gemeinnützige Organisationen in NRW (wie z.B. Vereine)
    • Förderungsfähig sind
      • Projekte und Maßnahmen, mit denen in herausragender Weise lokale und regionale Geschichte, Traditionen sowie lokale und regionale Besonderheiten aufgearbeitet und öffentlich präsentiert werden
      • Projekte mit einem Volumen von mind. 100.000 €
    • Förderungshöhe:
      • bei Privaten 90 %
      • bei Kommunen 80 %
        der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben
    • Beispiele:
      • Zugänglichmachung und Inszenierung von heimatlichen oder historischen Fundstellen
      • Herrichtung oder Inszenierung von historischen Gebäuden
      • Erstellung von Denkmal-Pfaden durch eine Gemeinde

    Die Grundlage für das „Heimat-Zeugnis“ und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.mhkbg.nrw/heimat/Heimatfoerderprogramm/index.php und hier: https://www.mhkbg.nrw/heimat/Heimatfoerderprogramm/Heimat-Zeugnis_Grunds_S.pdf

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