Namensrecht

    Wiederannahme des Geburtsnamens

    Wer verwitwet oder geschieden ist, kann seinen Geburtsnamen oder den Namen wieder annehmen, der vor Bestimmung des letzten Ehenamens geführt wurde. Die Erklärung zur Wiederannahme wird beim Standesamt abgeben. Benötigt werden der Personalausweis oder Reisepass sowie eine Eheurkunde mit Auflösungsvermerk. Die Urkunde erhalten Sie in dem Standesamt, in dem die Ehe geschlossen wurde. Sollte die Ehe im Standesamt in Porta Westfalica geschlossen worden sein, ist die Vorlage der Urkunde nicht erforderlich. Die Gebühr für die Wiederannahme eines früheren Namens beträgt 30,00 €.


    Familiennamenänderung / Vornamensänderung

    Grundsätzlich führt jeder Mensch seinen bei der Geburt erworbenen Vor- oder Familiennamen sein Leben lang. Der Gesetzgeber hat jedoch die Möglichkeit geschaffen, dass ein Name aus wichtigem Grund geändert werden kann. Ob ein wichtiger Grund vorliegt, wird im Einzelfall geprüft . Die Motive für den Wunsch, den eigenen Namen zu ändern, sind sehr unterschiedlich. Eine persönliche Beratung sollte deshalb immer vor einer Antragstellung erfolgen. Der Antrag auf Namensänderung ist beim Standesamt zu stellen. Die Entscheidung über einen solchen Antrag obliegt jedoch der Namenänderungsbehörde des Kreises Minden-Lübbecke. Die Gebühren, die bei einer Namensänderung erhoben werden, sind abhängig vom Einkommen und fallen auch bei negativem Bescheid über den Antrag an. 

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