Grußworte

    Symbolfoto Pixabay

    Liebe Bürgerinnen und Bürger,

    John Lennon sang 1969 das Lied "Give Peace A Chance" - gebt dem Frieden eine Chance. Was vor mehr als 50 Jahren geschrieben und gesungen wurde, ist heute wieder hoch aktuell. Der vor gut einer Woche begonnene Krieg Russlands gegen die Ukraine führt uns vor Augen, wie verletzlich der Frieden auch in Europa ist.

    Der aggressive, gewalttätige Überfall auf die Ukraine macht uns fassungslos und sprachlos. Er löst Angst und Hilflosigkeit aus. Und er macht wütend. Beispiellos haben sich die Ukrainerinnen und Ukrainer zu ihrem Land bekannt und leisten erbitterten Widerstand. Die Standhaftigkeit der Ukraine ist beeindruckend. Nachrichten erreichen uns, dass viele Menschen in Russland diesem Krieg entgegenstehen, auch dafür auf die Straße gegangen sind. Über 6000 Russinnen und Russen wurden in den vergangenen Tagen verhaftet.
    Wir haben die deutliche Stimme der Vereinten Nationen gehört, die Stimme der vielen Länder, die sich abwenden von Putin und seinem Regime, das mit dem Einmarsch in die Ukraine ohne Not einen Krieg begonnen hat und damit und darüber hinaus den Frieden in Europa, in der Welt bedroht.

    Wir wissen, dass die Entscheidung Putins weltweite Auswirkungen haben wird. Auch hier, auch für uns. Es spielt eine Rolle, wie wir mit dieser Situation umgehen. Ungezügelte Macht, Gewaltbereitschaft und das Schüren von Hass sowie Ausgrenzung, Unterdrückung und Unfreiheit waren und sind der Boden für Krieg! Als Einzelne, auf allen Ebenen der Gesellschaft und als globale Gemeinschaft sind wir gefordert, uns dem entgegenzustellen. Wir müssen alles dafür tun, dass dieser Krieg schnellstmöglich beendet wird. Wir denken an:

    die Menschen in der Ukraine und Russland, an Väter, Mütter, Töchter und Söhne.
    an diejenigen, die dem Terror des Krieges unmittelbar ausgesetzt sind, die verletzt wurden, die gestorben sind.
    an diejenigen, die ihre Liebsten verloren haben, deren Häuser zerstört wurden, deren Stadt in Trümmern liegt.
    an die Menschen auf der Flucht, die ihr Zuhause, ihr Hab und Gut zurücklassen müssen.

    Der amerikanische Schriftsteller und Pulitzer-Preis-Träger Stephen Vincent Benét hat im Jahr 1942 das "Gebet der Vereinten Nationen" verfasst:
    Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.

    Viele Menschen auch heute stehen ein für Frieden - in der Ukraine, in Russland und auf der ganzen Welt. Sorgen wir dafür, dass wir auch innerhalb unserer Landesgrenzen den Frieden und den Respekt vor allen Menschen wahren.
    Geben wir gemeinsam dem Frieden eine Chance. 


    Ihr Karl Erich Schmeding

    1. stellvertretender Bürgermeister



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