Cellissimo - Konzertreise des Ensembles der Musikschule

    Die Konzertreise des Ensembles Cellissimo nach Süddeutschland fand im Rahmen des 40jährigen Jubiläums der Muskschule statt. Auf Einladung der Musikschule Waghäusel und der Ev. Kirchengemeinde Gauangelloch war das Ensemble 2015 zum dritten Mal erfolgreich on Tour.

    Am 25. Juni starteten Elisa Adam, die als ehemaliges Ensemblemitglied Constantin Varvaras vertrat, Maja Gieseking, Tobias Plöger, Zoe Pape und Oliver Krüger, Leiter des Ensembles, nach Süddeutschland. Ausgangspunkt der Konzertreihe war Heidelberg. Hier wurden sie wieder freundlich aufgenommen von der Musikpädagogin Gudrun Koch. Sabine Fritsch, Inhaberin des Cafès „Second Home“, stellte dem Ensemble kostenfrei ihre Räumlichkeiten für die intensiven Proben zur Verfügung. Konzentrierte musikalische Arbeit in fröhlicher, entspannter Atmosphäre prägte die Tour


    Das erste Konzert fand am 27. Juni in der Ev. Kirche Gauangelloch statt. Bereits bei vorangegangenen Konzerten hat sich das Ensemble einen festen Zuhörerstamm erspielt. Und auch dieses Mal war das Publikum bewegt von dem Klangerlebnis dieses außergewöhnlichen Konzertes. Bei einem kleinen Umtrunk wurden anschließend noch interessante Gespräche über die musikpädagogische und künstlerische Arbeit des Ensembles geführt.

    Eine weitere intensive Vorstellung bot sich den Hörern einer spontan organisierten Matinee im Heidelberger Bahnstadttreff. Auch hier kam es zu  Gesprächen über die Konzertprogrammatik und Arbeit des Ensembles.

    Die beiden Musikschulen Waghäusel und Porta Westfalica feiern in diesem Jahr ihr 40. Jubiläum. Im Rahmen der Jubiläumskonzerte veranstaltete die Musikschule Waghäusel unter ihrem Leiter Karl-Heinz Steffan eigens für Cellissimo ein Konzert in der Waghäuseler Friedenskirche.

    Auch hier begeisterte Cellissimo mit seiner mutigen Konzertkonzeption „La Fuga“, einer lebendigen Auseinandersetzung mit „Alter Musik“, Kompositionen der Moderne, Experimenten eigener Arrangements und Improvisationen. Contrapunctus I und VIII aus der „Kunst der Fuge“ Johann Sebastian Bach´s erklangen in spannendem Kontrast zu modernen Kompositionen von Alexander Tscherepnin, György Kurtag, Barbara Heller und Bertold Hummel.

    Bertold Hummels Hommage an den großen Cellisten Pablo Casals leitete über zu dessen Friedensbotschaft, dem „Lied der Vögel“ und abschließend zur  Improvisation über „Shalom Chaverim“. Zoe Pape´s Wortbeiträge mit eigenen Texten verbanden die einzelnen Musikstücke und so wurden die Konzerte zu einer Inszenierung von Wort und Klang.

    Publikum, Gastgeber und das Ensemble erlebten ein spannendes Projekt auf einem hohen musikalischen Niveau. Cellissimo begeisterte mit seinem Programm „La Fuga“ das Publikum so, dass das Ensemble bereits für 2016 erneut nach Süddeutschland eingeladen ist.

    Oliver Krüger, Cello-Lehrer an der Musikschule Porta Westfalica, hat das Ensemble gegründet und das Konzept entwickelt. Zu recht stolz auf seine Schülerinnen und Schüler stellt Krüger fest: „Eine von Beginn an kreative und kontinuierliche musikalische Arbeit schafft die Voraussetzung, um mit jungen Musikerinnen und Musikern solche besonderen Konzerte zu gestalten.“

    Hierfür, wie für weitere Konzerte und Wettbewerbe probt das Ensemble Cellissimo ab September in neuer Besetzung. Zu erleben ist das Ensemble Cellissimo z.B. gemeinsam mit Teilnehmenden von „Jugend musiziert“  beim  „Adventsfenster” in der Sankt Peter und Pauls Kirche in Dankersen in Minden, Sollort 1, um 19:00 Uhr. Weitere Informationen findet man unter www.musikschule-porta.de.

     

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