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2.3.2017 19.00 Uhr im Leo-Sympher-

Berufskolleg, Habsburgerring 53a, Minden

Theaterstück „Anders als du glaubst“

Der Eintritt ist für Schüler*innen und

Flüchtlinge/Migranten frei, ansonsten kostet

die Karte 8,00 €. Vorverkauf und Bestellung

bei Buchhandlung Otto und beim

Referat Ev. Erwachsenenbildung, Rosentalstraße

6, 32423 Minden

Telefon: 0571 8374494

Homeoffice: 05732 6841582 (Ulenburg)

 

3.3.2017 18.00 Uhr (bitte Anfangszeit beachten,

die Uhrzeit auf dem Veranstaltungsflyer ist nicht korrekt)

Kleines Theater am Weingarten, Königswall

97, 32423 Minden. Der Eintritt ist frei.

Filmabend: „Schwarz auf Weiß - Jacques

Tardi (Dokumentarfilm über den

französischen Comic-Zeichner) von Pierre-

André Sauvageot

Einführung: Iris Praefke, Sozial- und

Filmwissenschaftlerin, Leiterin der Berliner

Kinos moviemento und Central

Veranstalter: VHS Minden

 

13.3.2017 19.00 – 21.00 Uhr

Kl. Theater am Weingarten, Minden.

Der Eintritt ist frei.

Minden gegen Rechts lädt ein:

Der Umgang von Medien mit Rechtspopulismus

An diesem Abend wird die Mobile Beratung

gegen Rechtsextremismus (Regierungsbezirk

Detmold) darüber informieren,

wie sich der Umgang von Medien in der

Republik mit Rechtspopulisten, ihren Parteien

und Inhalten gestaltet.

Im Anschluss gibt es eine Podiumsdiskussion,

in der sich mit dem Thema auf lokaler

Ebene auseinandergesetzt wird.

Auf dem Podium sind vertreten:

Frank Hartmann (Chefredakteur NW Lübbecke) Udo Heinze (ehemaliger Journalist bei der WAZ, Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen) Ein Mitarbeiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Detmold Jannes Tilicke (Stadtverordneter, SPD)

 

Samstag, 18. und Sonntag, 19. März 2017
Schwerpunkt Rechtspopulismus
Sa., 10 - 17 Uhr, So., 12 - 17 Uhr
Workshop: Argumentationstraining gegen Rechts
Ltg.: Marcel Komusin - Gebühr: 20 Euro
BildungsForum Lernwelten
Alte Kirchstr. 11-15, Minden


 


Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2016



Verlegung von Stolpersteinen in Porta Westfalica

>> Artikel des Mindener Tagesblatts



Vortrag von Prof. Dr. Andreas Zick, Universität Bielefeld: Integration ohne Angst und Gewalt

Wie kann die Integration der Menschen gelingen, die vor Krieg, Terror und Gewalt geflohen und bei uns Zuflucht gesucht haben? Voraussetzung hierfür ist, sich gegenseitig mit Offenheit zu begegnen. 

Derzeit leben ca. 560 Flüchtlinge in der Stadt. Erste Aufgabe der Kommunen ist, die ankommenden Flüchtlinge aufzunehmen und Unterkunft und Versorgung zu organisieren. Doch nach der Unterbringung folgen viele weitere Schritte, um die Menschen zu unterstützen und in die Gesellschaft zu integrieren. Hier hat die Stadt Porta Westfalica bereits einiges auf den Weg gebracht. So können die Flüchtlinge Sozialtickets erhalten, um den öffentlichen Personennahverkehr nutzen zu können. Es wurden bereits Verkehrsschulungen durchgeführt, da viele Flüchtlinge auch das Fahrrad nutzen. Weiterhin ist die Verwaltung im Gespräch mit zwei Maßnahmeträgern, um Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge zu schaffen.

Die Herausforderung einer gelungenen Integration kann eine Kommune kaum allein stemmen. In Porta Westfalica gibt es viele ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger, die die Flüchtlinge in hervorragender Weise unterstützen - ob es nun um die Organisation des alltäglichen Lebens geht, oder um die vielfältigen Probleme, die sich in dieser Situation ergeben oder darum, möglichst schnell Deutsch zu lernen. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre Integration kaum denkbar. Regelmäßig findet ein Erfahrungsaustausch zwischen der Stadt Porta Westfalica und den Ehrenamtlichen statt. Für die Koordination des Ehrenamtes wurde in der Stadtverwaltung eine Stelle geschaffen.

Um die Öffentlichkeit zu informieren und eine öffentliche Diskussion anzuregen, hatte die Stadt Porta Westfalica auf Beschluss des Rates am 04. Oktober 2016 zu einer Informations-veranstaltung eingeladen. Prof. Dr. Andreas Zick, Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt und Gewaltforschung in Porta Westfalica sprach vor etwa 150 Zuhörerinnen und Zuhörern zum Thema. Eine PDF-Datei mit seinem Vortrag befindet sich hier.

>> MT-Artikel zur Veranstaltung

>> MT-Interview mit Prof. Dr. Zick


Verlegung von acht Stolpersteinen für jüdische Bürgerinnen und Bürger am 23.09.2015 in Porta Westfalica

Der Verein KZ Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica lädt am 23.09.2015 zu einer feierlichen Verlegung von sogenannten  Stolpersteinen in Porta Westfalica, Hausberge, zur Erinnerung an acht Opfer des nationalsozialistischen Terrors, ein.


Die Verlegung von Stolpersteinen ist ein internationales Kunst-Denkmal des Künstlers Günter Demnig. Auf einfache, aber sehr eindrucksvolle Weise werden Spuren der durch die nationalsozialistische Verfolgung deportierten jüdischen Bürgerinnen und Bürger deutlich gemacht. Stolpersteine bieten Anlässe für das Gedenken, aber auch für das zukunftsorientierte Nachdenken. Der Rat der Stadt Porta Westfalica hat dem Antrag des Vereins KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. in seiner Sitzung vom 15. Juni 2015 zuge-stimmt, Stolpersteine auf dem Stadtgebiet im öffentlichen Raum zu verlegen.

Nach intensiven Recherchen der Arbeitsgruppe „Jüdisches Leben an der Porta Westfalica“ des Vereins ist es nun möglich, acht jüdischer Bürgerinnen und Bür-gern zu gedenken, die bis zur ihrer Deportation durch die Plakat zur Veranstaltung anlässlich der Verlegung von 8 StolpersteinenNationalsozialisten in Hausberge gewohnt haben. Geehrt werden Regina, Gustav, Friedrich und Helmut Spangenthal, die, bis sie im Dezember 1941 deportiert wurden, im Haus Kirchsiek 23 wohnten und geehrt werden Justin, Irmgard und Mathel Susi Maier sowie Henny Honi, die im ehemaligen Haus Hauptstraße 51 im einstigen Amt Hausberge lebten, bis sie Mitte Dezember 1941 über Bielefeld nach Riga deportiert wurden.

Dieses Projekt kann dank der finanziellen Unterstützung von Volksbank Mindener Land eG und Stadtsparkasse Porta Westfalica realisiert werden.
Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, dem 23. September 2015, um 10:00 Uhr, im Ferdinand-Huhold-Haus (ev. Gemeindehaus Hausberge), Kirchsiek 7, Porta Westfalica-Hausberge. Bürgermeister Bernd Hedtmann, der zugleich 1. Vorsitzender des Vereins ist, Dominique Schröder,  AG jüdisches Leben an der Porta Westfalica und Bernhard Speller, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, sowie Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen werden sprechen. Die Redebeiträge werden musikalisch umrahmt von Oliver Krüger, Musikschule Porta Westfalica. Gegen 11:30 Uhr erfolgt die Verlegung der Stolpersteine auf den Bürgersteigen durch den Künstler Gunter Demnig. Vor Ort sprechen Mitglieder der Arbeitsgruppe, Zeitzeuginnen sowie Schülerinnen und Schüler.


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Programm der Gedenkveranstaltung



Ernest Bloch „Gebet“
Oliver Krüger (Violoncello)

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Begrüßung
Bernd Hedtmann
Bürgermeister der Stadt Porta Westfalica und 1. Vorsitzender des Vereins
KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V.

„Heimat los“
Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Porta Westfalica

Johann Sebastian Bach „Sarabande“
Oliver Krüger (Violoncello)

„Gebt der Erinnerung Namen“
Dominique Schröder
AG „Jüdisches Leben in der Porta Westfalica“

„Der Zukunft ein Gedächtnis“
Bernhard Speller
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

„Letzte Worte von Holocaust-Opfern“
Schülerinnen und Schüler der Realschule Hausberge

***

Pablo Casals „Die Lieder der Vögel“
Oliver Krüger (Violoncello)

***

Steine gegen das Vergessen

Kirchsiek 23
Verlegung der Stolpersteine für die Mitglieder der Familie Spangenthal
Regina, Helmut, Friedrich und Gustav Spangenthal
Gedenkworte: Schülerinnen und Schüler der Realschule Hausberge
Elisabeth Sundergeld-Meier und Hans Münstermann

Hauptstraße 51
Verlegung der Stolpersteine für
Henny Honi, Irmgard, Mathel und Justin Maier
Gedenkworte: Schülerinnen des Gymnasiums Porta Westfalica
Marianne Domke und Ingrid Lincoln Muir-Smith




Veranstaltungen anlässlich des Endes des 2. Weltkrieges 2015

Vielen Menschen in der Region ist bis heute nicht bekannt, dass es an der Porta Westfalica ein KZ gegeben hat, in dem etwa 3000 Menschen unter unmenschlichen Bedingungen schwer zu leiden hatten. Etwa 600 Menschen kamen durch Gewalt oder durch Hunger und Schwäche ums Leben.

Anlässlich des EndePlakat 70 Jahre Kriegsende4s des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren finden in Porta Westfalica mehrere Veranstaltungen statt. Diese wurden in Kooperation von der Stadt Porta Westfalica und verschiedener ihrer Einrichtungen, dem Ev. Kirchenkreis Minden, der Kath. Kirche St. Walburga sowie dem Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte e.V. organisiert.

Bürgermeister Bernd Hedtmann und 1. Vorsitzender des Vereins KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V.: „Die Geschichte der Außenlager des KZ Neuengamme an der Porta Westfalica aufzuarbeiten ist eines der Ziele des Vereins. Die Veranstaltungen sind ein wichtiger Beitrag dazu. Ich freue mich sehr auf die Begegnung und den Austausch mit unseren Gästen aus dem Ausland. Allen, die diese Veranstaltungen und die Arbeit des Vereins bisher finanziell, tatkräftig und ideell unterstützt haben danke ich für Ihren Einsatz.“

Am Freitag, dem 08. Mai, werden die Gäste von Bürgermeister Bernd Hedtmann im Rathaus empfangen. Anschließend beginnt das offizielle Programm.

Um 18:00 Uhr wird im JUGI 71, Portastraße 71, PW-Lerbeck vom Jugendpflegeteam der Film „Die Welle“ gezeigt. In dem Film geht es um ein Schulexperiment. Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, wie autoritäre gesellschaftliche Strukturen entstehen. Der Einritt ist frei.

Um 20:00 Uhr findet in der Kath. Kirche St. Walburga, Hauptstraße 7, PW-Hausberge, ein Kammerkonzert der Musikschule Porta Westfalica statt. Das Konzert wird im Rahmen der Reihe fermata musica der Kirchengemeinde St. Walburga durchgeführt. Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden für den Förderverein der Musikschule Porta Westfalica e.V. gebeten.

Am Samstag, dem 09. Mai, findet von 09:00 bis ca. 16:00 Uhr eine Tagung über die Außenlager des KZ Neuengamme a. d. Porta Westfalica im Martin-Luther-Gemeindehaus, Böllingsbrink, PW-Barkhausen, statt. Der Austausch mit den Angehörigen ehemaliger Häftlinge und vieler Zeitzeugen aus Porta Westfalica sowie vier Vorträge stehen auf dem Programm. Für Tagungsteilnehmer wird eine Führung im Stollen im Jakobsberg angeboten. Eine Anmeldung ist erforderlich. Ein Tagungsbeitrag  von 20 Euro wird erhoben.

Am Abend um 19:00 Uhr findet eine Lesung mit Jennifer Teege in der Gesamtschule PW,  Bruchstraße 9, PW-Lerbeck, statt. Das Buch „Amon – mein Großvater hätte mich erschossen“ schrieb die Autorin nachdem sie mit 38 Jahren durch ein zufällig entdecktes Buch erfuhr, dass sie die Enkelin von Amon Göth ist. Göth wurde 1946 gehängt, da er für den Tod tausender Menschen verantwortlich war, Millionen Menschen haben von ihm durch Steven Spielbergs Film «Schindlers Liste» erfahren. Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden für die Arbeit des Vereins KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. gebeten.

Zum Abschluss findet am Sonntag, dem 10. Mai, um 15:00 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst in der Kath. Kirche St. Walburga, Hauptstraße 7, PW-Hausberge statt.



Jennifer Teege & Nikola Sellmair

Amon
Mein Großvater hätte mich erschossen

Es ist ein Schock, der ihr ganzes Selbstverständnis erschüttert: mit 38 Jahren erfährt Jennifer Teege durch einen Zufall, wer sie ist. In einer Bibliothek findet sie ein Cover des BuchesBuch über ihre Mutter und ihren Großvater Amon Göth. Millionen Menschen kennen Göths Geschichte. In Steven Spielbergs Film «Schindlers Liste» ist der brutale KZ-Kommandant der Saufkumpan und Gegen-spieler des Judenretters Oskar Schindler. Göth war verantwortlich für den Tod tausender Men-schen und wurde 1946 gehängt. Seine Lebens-gefährtin Ruth Irene, Jennifer Teeges geliebte Großmutter, begeht 1983 Selbstmord.
Jennifer Teege ist die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers. Sie wurde bei Adoptiv-eltern groß und hat danach in Israel studiert. Jetzt ist sie mit einem Familiengeheimnis konfrontiert, das sie nicht mehr ruhen lässt. Wie kann sie ihren jüdischen Freunden noch unter die Augen treten? Und was soll sie ihren eigenen Kindern erzählen? Jennifer Teege beschäftigt sich intensiv mit der Vergangenheit. Sie trifft ihre Mutter wieder, die sie viele Jahre nicht gesehen hat.
Gemeinsam mit der Journalistin Nikola Sellmair recherchiert sie ihre Familiengeschichte, sucht die Orte der Vergangenheit noch einmal auf, reist nach Polen und Israel. Schritt für Schritt wird aus dem Schock über die Abgründe der eigenen Familie die Geschichte einer Befreiung.

Jennifer Teege, Jahrgang 1970, ist die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers. Mit vier Wochen wurde sie ins Kinderheim gebracht, mit sieben Jahren zur Adoption freigegeben. Sie hat vier Jahre in Israel gelebt und dort studiert. Seit 1999 Texterin und Konzeptionierin in der Werbebranche. Sie lebt in Hamburg.

Nikola Sellmair, Jahrgang 1971, Absolventin der deutschen Journalistenschule, studierte Politik, Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Stern - Redakteurin seit 2000. Ausgezeichnet mit zahlreichen Journalistenpreisen.



Mahnwache
zum Angriff auf das Asylbewerberheim
in PW-Vennebeck

Samstag 24. Januar 2015, 18 Uhr,
PW-Hausberge  - Marktplatz

Für Samstag, den 24. Januar 2015, um 18:00 Uhr, ruft das Bündnis "Minden gegen Rechts" zur Mahnwache "Porta Westfalica – Pforte zur Weltoffenheit" auf dem Alten Marktplatz, Hauptstraße 35, in Hausberge auf 1. Unter dem Motto der Portaner Zivilgesellschaft „Gesicht zeigen für Demokratie und Toleranz in Porta Westfalica“ werden reden der Bürgermeister der Stadt Porta Westfalica Bernd Hedtmann, ein Vertreter vom "Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt", Micha Heitkamp vom Bündnis "Minden gegen Rechts" und Christiane und Hartmut Haselau vom Portaner Verein "Hilfe für Flüchtlinge".

Mit dieser Mahnwache wird der Angriff auf das Asylbewerberheim in PW-Vennebeck2 vom 17.1. aufs Schärfste verurteilt und ein Zeichen für die Willkommenskultur in Porta Westfalica, im Mühlenkreis und in Ostwestfalen gesetzt.
Auch die Asylbewerber in Porta sind aus Angst aus ihrer Heimat geflohen und sollen hier in Minden-Lübbecke zur Ruhe kommen.
Daher sind alle Bürger und Bürgerinnen, Parteien, Gewerkschaften, Vereine, Kirchengemeinden und Verbände aufgerufen, sich diesem Zeichen gegen rechte Gewalt durch Teilnahme an der Mahnwache anzuschließen.

Dabei sei hier an die Rede des damaligen Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Richard von Weizsäcker vom 8. Mai 1985 zum 40. Jahrestag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert, die in Stein gehauen an den Friedensmahnmalen in PW-Holzhausen zitiert ist:

Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass
gegen andere Menschen,
gegen Russen oder Amerikaner,
gegen Juden oder gegen Türken,
gegen Alternative oder gegen Konservative,
gegen Schwarz oder gegen Weiß.
Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.


1 https://de-de.facebook.com/MindenGegenRechts

http://www.mt.de/lokales/porta_westfalica/20309416_Rechte-Parolen
und-Schmiererei-Maenner-greifen-Asylbewerberheim-an.html


Gedenkveranstaltung
anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung
des KZ  Auschwitz – Birkenau

Dienstag 27. Januar 2015,  Ev. Gemeindehaus PW-Hausberge, Kirchsiek; 17 Uhr

 

Begrüßung
Bürgermeister Bernd Hedtmann, Vorsitzender des Vereins KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V.
Einführung
Karl-Wilfried Pultke, Leiter der Schul-AG „Jüdischer Friedhof Hausberge" der Gesamtschule Porta Westfalica
Filmsequenz
Soldaten der Roten Armee erreichen Auschwitz
Schülerbeitrag
(Anna Sophie Malecha / Catharina Krüger): Augenzeugenberichte vom Tag der Befreiung am 27.01.1945
Schülerbeitrag
(Christopher Illgen, Catharina Krüger, Marie Launhardt, Anna-Sophie Malecha, Kristin Scholz): Auschwitz danach – Eindrücke einer Fahrt im Juli 2013 nach Polen
Schülerbeitrag
(Anna-Sophie Malecha): Mein Gedicht aus Auschwitz


***      ***      ***

Nach der Veranstaltung legen Schülerinnen und Schüler der Schul-AG einen Kranz am KZ-Gedenkstein nieder.

Veranstaltet von der Schul-AG „Jüdischer Friedhof Hausberge“ der Gesamtschule Porta Westfalica und dem Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V., Kempstraße 1, Porta Westfalica-Hausberge



Bürgermeister Bernd Hedtmann wird neuer Vorsitzender des Vereins KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V.

In der Mitgliederversammlung am 02. Juli 2014 stellte der bis dahin amtierende 1. Vorsitzende Stephan Böhme sein Amt zur Verfügung. Den Vorsitz hatte er vor fünf Jahren als Bürgermeister der Stadt Porta Westfalica übernommen. Die Mitgliedschaft der Stadt in dem Verein stellte er in seiner Begründung für seinen Rücktritt deutlich heraus: „Ich möchte den
Platz freimachen für den neugewählten Bürgermeister. Der Verein leistet mit seiner Aufklärungsarbeit über die Geschichte der Konzentrationslager an der Porta Westfalica eine wichtige Aufgabe für die Stadt. Dies wird unterstrichen, wenn wieder der 1. Bürger der Stadt auch den Vorsitz für den Verein übernimmt. Selbstverständlich bleibe ich Mitglied im Verein.“ Bürgermeister Hedtmann wurde von der Versammlung einstimmig gewählt und nahm die Wahl gerne an. Er bedankte sich für das Vertrauen und stellte heraus, dass er voll und ganz hinter den Zielen des Vereins steht. Der Vorstand berichtete über das vergangene Geschäftsjahr. Im Mittelpunkt stand die Erarbeitung der Informationstafeln, die an 7 historischen Standorten aufgestellt worden sind. Die Gedenkveranstaltung am 18. Mai hat insgesamt, so wurde berichtet, eine sehr positive Resonanz bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, in den Medien und auch bei den mitwirkenden Gästen gefunden. Der Verein hat durch seine Öffentlichkeitsarbeit mehrere neue Mitglieder gewinnen können.

Viel vorgenommen hat sich der Verein für die nächste Zeit. So soll die Materialsammlung und -archivierung sowie die Aufbereitung für die Öffentlichkeit weiter vorangebracht werden. Auch werden weiterhin Zeitzeugen befragt, es sollen für Schulen Materialien erstellt werden. Die Routen des Erinnerungsweges werden weiter schriftlich ausgearbeitet, ein Team, das Führungen übernimmt, soll aufgebaut werden. Das Ende des 2. Weltkrieges jährt sich 2015 zum 70. Mal. Der Verein plant eine Veranstaltung mit internationalen Gästen. Eine Vereinsveranstaltung ist auch geplant: So wird eine Fahrt zur Gedenkstätte Wewelsburg am 05. September organisiert.

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Am Sonntag den 18.05.2014 wurde unter großer Anteilnahme der Portaner Bürgerschaft im Rahmen einer Feierstunde der Rundweg “Wege des Erinnerns, Mahnung gegen das Vergessen” durch die Stadt Porta Westfalica und den Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. eingeweiht.

Dieser LINK führt zum Presseecho:

http://www.gedenkstaette-porta.de/?portfolio=wege-des-erinnerns-mahnung-gegen-das-vergessen-presseecho


KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V.

Der Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. hat sich zum
Ziel gesetzt, Erinnerungsarbeit zu leisten durch Forschung, Zeitzeugenbefragung, den Aufbau einer Dokumentations- und Gedenkstätte, den Erhalt und die Pflege der historischen Stätten, Kooperation und Vernetzung sowie Information und Aufklärung der Öffentlichkeit; denn noch Jahrzehnte nach Kriegsende ist vielen Menschen in der Region nicht bekannt, dass in ihrer unmittelbaren Nähe Menschen unter brutalen und unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten. Auf der Internetseite www.gedenkstaette-porta.de sind diese und weitere, bisher wenig bekannte Informationen, zugänglich.

1. Vorsitzender des Vereins:
Bürgermeister Bernd Hedtmann
email: bernd.hedtmann@portawestfalica.de


US-Amerikaner Shepherd widmet sich in seiner Doktorarbeit den KZ-Außenstellen in Porta Westfalica

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Aufklärung durch Portaner Senioren über Nationalsozialismus wurde ausgezeichnet:

Der Portaner Seniorenbeirat ist für seine Zeitzeugengespräche vom Berliner „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)" am 16. April 2013 in Dortmund als einer von dreizehn Preisträgern geehrt worden.
Seit 2008 berichten und erzählen Senior/-innen in dem Projekt „Zeitzeugengespräche an weiterführenden Schulen" von ihrer Vergangenheit im Nationalsozialismus. Das Projekt wurde mit 3.000 Euro ausgezeichnet

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MT-Artikel zur Verle-gung der Stolpersteine

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Kurzfassungen zur „Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewels-burg“

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Der Flyer zur Gedenk-veranstaltung "70 Jahre Kriegsende"

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