Das geschah nicht nur durch die Umwandlung des bisherigen Amtshauses in das Rathaus der neuen Stadt, sondern mit einer groß angelegten Stadtkernsanierung, die in den Jahren 1978 bis 1988 für große Veränderungen im Zentrum Hausberges sorgte. Mit öffentlichen, aber vor allem auch großen privaten Investitionen wurde der Stadtkern mit neuem Wohnraum, mit Geschäften, Dienstleistungsbetrieben und Verwaltungserweiterungen ausgestattet. Zusätzlich wurde ein Verkehrskonzept mit leistungsfähigen Straßen am Rande des Zentrums, ausreichenden Parkplätzen und fußläufigen Verbindungen im innerstädtischen Bereich umgesetzt.
Außerdem wurde Hausberge Sitz eines großen Schulzentrums an der oberen Hoppenstraße mit einem Gymnasium und einer Realschule und dem Sportzentrum Süd, das aus dem Bergsportplatz und einer Großsporthalle besteht. Nicht weit davon gelegen ist im Grenzgebiet zu Holzhausen das Badezentrum. Hinzu kommen weitere städtische Einrichtungen wie die Hausberger Grundschule, ein Bürgerbegegnungs- zentrum, die zentrale Stadtbücherei, ein Jugendzentrum und die städtische Musikschule. Und auch die hauptamtliche Feuer- und Rettungswache hat seit 1978 ihren zentralen Platz in Hausberge, zunächst im Kirchsiek, ab 1984 am Fähranger.
| © Hans Münstermann |
Das Haus des Gastes, der 1980 fertig gestellte Kurpark, das Kurmittelhaus, hervorragende gastronomische Betriebe und Beherbergungsunternehmen legen noch heute Zeugnis ab von diesem rasanten Aufschwung in den vergangenen Jahrzehnten, obwohl in der jüngeren Vergangenheit die Gesundheitsreform und andere wirtschaftliche Krisen der Kurortentwicklung Hausberges ein Ende setzten. Dieser leider nicht aufzuhaltenden Entwicklung fielen 1997 und 1998 auch die beiden Kurkliniken zum Opfer. Das Ausbleiben der vorher zahlreichen Kurgäste bedeutete natürlich eine große wirtschaftliche Schwächung in vielen Bereichen Hausberges.
Inzwischen hat sich der dadurch notwendige Strukturwandel aber weitgehend erfolgreich vollzogen, nicht zuletzt durch die Umorientierung auf andere Zielgruppen, bei denen z. B. Wandern, Radwandern und Wellness im Vordergrund stehen. Natürlich gehören zum liebenswerten Stadtbild Hausberge auch die zahlreichen Neubaugebiete besonders im oberen Teil des Ortes, der sog. Hausberger Schweiz, deren Bewohner vor allem das Wohnen in reizvoller, naturnaher Umgebung schätzen.
| © Hans Münstermann |
Nicht zuletzt bei den beliebten und traditionsreichen Festen wie dem Hausberger Freischießen, dem Stadtfest, der Gourmetmeile „Porta tischt auf“ oder dem Weihnachtsmarkt sorgen diese historischen Gebäude für das jeweils passende Ambiente.
(Text: Hans-Martin Polte - Bilder: Hans Münstermann)
Ihre Ansprechpersonen:
Bezirksausschuss I Hausberge/Holzhausen Vorsitzender Reinhard Geffert Hackfeldskamp 3 D-32457 Porta Westfalica |
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